Der erste Ofen der Menschheit: Das Erdloch

Das Garen in einem Erdloch ist eine archaische, vermutlich eine der ältesten Methoden, Fleisch zuzubereiten. Das macht für mich ihren besonderen Reiz aus, und dieser Reiz überwiegt die durchaus vorhandenen Nachteile. Man muss eine Grube ausheben, Holz schlagen, große Granitsteine bewegen, Feuer machen und Grünschnitt mähen. Ladet am besten ein paar Freunde dazu ein und lasst sie Holz hacken oder Steine schleppen, um dann gemeinsam dem Feuer beim Niederbrennen zuzuschauen. Dann schmeckt das Fleisch schmeckt auf jeden Fall besser!

gewürzeTipp: Gewürze in einer alten Kaffeemühle mahlen.  wuerzenWildschweinkeule mit Gewürzen nach Rezept (und mit Gin!) einreiben.steine aufschichtenLoch ausheben und mit etwa 15 Feldsteinen aus Granit füllen. Feurig2Darüber ein starkes Feuer entfachen, etwa 20 Kilo Holz verbrennen!  schleifenEine Wiese suchen und die Sense schärfen. sensenmannMit der Sense eine Schubkarre voll Grünschnitt ernten.gruenschnitt aufs feuerHälfte des Grünschnitts auf das heruntergebrannte Feuer. fleischpaketFleisch in nasses Butterbrotpapier wickeln und auf den Grünschnitt.feuer abdeckenRest Grünschnitt und Deckel aus Gusseisen (oder viel Erde) drauf.feuer obenaufDarüber wieder ein Feuer entfachen – wenn es schnell gehen soll.fleischpaket befreienNach drei Stunden (bei 3 Kilo Fleisch) ist das Fleisch gar. ausgepacktGenau so muss es aussehen!  leckerExtrem würzig, extrem saftig, extrem lecker, macht aber auch extrem viel Arbeit!

(Fotos: Enno Lorenz)

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