Beflügeltes Grillen

Es gibt einen Fast Food Grill, den ich niemals wieder betrete, und zwar den mit drei Buchstaben, der sich auf Geflügel spezialisiert hat. Die Chicken Wings, die dort angeboten werden, haben meinen Magen schon zwei Mal verdorben. Und an die Leiden der armen Hühner will ich gar nicht denken!

Flügel von korrekt aufgezogenem Geflügel sind erschwinglich und die Zubereitung ist einfach. Das beste daran ist jedoch der Geschmack eines selbst gewürzten und gegrillten Hühnerflügels. Als erstes muss man Geflügel immer gründlich waschen, um die Gefahr einer Infektion mit Salmonellen zu reduzieren. Anschließend salzen und nach Geschmack würzen. Ich persönlich bevorzuge die karibische Würzmischung „BBQ Jerk“ oder „Chicken Jerk“. Sie schmeckt meist etwas süßlich und nur leicht scharf, wobei jede Insel und jeder Hersteller eigene Gewürze beisteuert. Es gibt sie in Asia-Läden, Feinkostgeschäften und natürlich online. Einfach mal ausprobieren, das Pulver ist nicht teuer!

Bevor nun der Grill heiß wird, müssen die Flügel mit einem Ketchup der persönlichen Wahl eingestrichen werden. Ich nehme HP Sweet & Spicy, weil er gut zum Jerk passt, und füge noch Tabasco hinzu, wenn ich es mal scharf mag. Den Ketchup ein oder zwei Stunden als Marinade einwirken lassen, dann können die Flügel auf den Grill! Die Kunst des Chefgrillens besteht nun darin, die Haut so knusprig werden zu lassen, dass sie nahezu – aber nicht ganz – angebrannt ist.  Zwischendurch immer wieder mit dem Ketchup einpinseln!

Parallel dazu können vorgekochte Maiskolben und Kürbisstücke gegrillt werden. Das passt hervorragend zu diesem Gericht aus der kreolischen Küche.

Möge euch dieses Rezept beflügeln!

 

 

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